Schwangerschaft/Wochenbett · 3 Min. · 10 Fragen
EPDS: Edinburgh-Skala zur postnatalen Depression
Zehn Fragen zu Ihrem Befinden in den letzten 7 Tagen während der Schwangerschaft oder nach der Geburt. Etwa 3 Minuten.
Medizinischer Hinweis: Dies ist ein validierter Früherkennungsfragebogen, kein diagnostischer Test. Nur qualifiziertes medizinisches oder psychotherapeutisches Fachpersonal kann eine Erkrankung diagnostizieren. Ihre Antworten werden in Ihrem Browser verarbeitet und weder übertragen noch gespeichert.
Diese Übersetzung dient der leichteren Verständlichkeit und ist keine offiziell validierte Fassung des Fragebogens. Verwenden Sie für klinische Zwecke nach Möglichkeit die offiziell validierte Übersetzung.
Da Sie schwanger sind oder vor Kurzem ein Kind bekommen haben, möchten wir wissen, wie es Ihnen geht. Bitte wählen Sie die Antwort, die am ehesten beschreibt, wie Sie sich in den letzten 7 Tagen gefühlt haben — nicht nur heute.
EPDS-Ergebnis
Beantworten Sie alle 10 Fragen, um ein vollständiges Ergebnis zu erhalten. Angezeigt wird die aktuelle Teilpunktzahl.
Ihre Antworten deuten auf eine geringe Wahrscheinlichkeit einer perinatalen Depression in der vergangenen Woche hin.
Empfohlene nächste Schritte
- In der Regel sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich; nehmen Sie Ihre üblichen Nachsorgetermine nach der Geburt wahr.
- Erholung, praktische Hilfe und soziale Kontakte schützen die psychische Gesundheit rund um die Geburt.
- Wiederholen Sie die EPDS, wenn sich Ihre Stimmung verändert.
Beantworten Sie die restlichen Fragen, um den Bericht freizuschalten:
- EPDS:
Dies ist nur ein Früherkennungsergebnis, keine Diagnose. Besprechen Sie es mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer therapeutischen Fachkraft.
EPDS: Anleitung zur Auswertung
| Punktzahl | Einordnung | Empfohlene Maßnahme |
|---|---|---|
| 0–9 | Geringe Wahrscheinlichkeit einer Depression | In der Regel sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich; nehmen Sie Ihre üblichen Nachsorgetermine nach der Geburt wahr. |
| 10–12 | Mögliche Depression | Besprechen Sie diese Punktzahl mit Ihrer Hebamme, Ihrer Familienhebamme oder Ihrer hausärztlichen bzw. geburtshilflichen Fachkraft. |
| 13–30 | Wahrscheinliche Depression | Vereinbaren Sie zeitnah eine Abklärung bei einer medizinischen oder psychotherapeutischen Fachkraft. |
Klinischer Hintergrund
Was wird erfasst?
Die EPDS wurde entwickelt, um Depressionen während der Schwangerschaft und im Jahr nach der Geburt zu erkennen. Sie verzichtet bewusst auf körperliche Symptome wie Müdigkeit und Schlafveränderungen, die in der Perinatalzeit häufig vorkommen, und konzentriert sich stattdessen auf Stimmung, Interessen- und Freudverlust, Schuldgefühle und Angst.
Hinweise zur Auswertung
Die Fragen 1, 2 und 4 werden von oben nach unten mit 0–3 Punkten bewertet; die Fragen 3 und 5–10 werden umgekehrt bewertet (3–0). Häufig verwendete Schwellenwerte sind 10 (mögliche Depression) und 13 (wahrscheinliche Depression). Jede auffällige Antwort auf Frage 10 erfordert unabhängig von der Gesamtpunktzahl eine sofortige weitere Abklärung (Cox et al., 1987).
Quelle: Cox JL, Holden JM, Sagovsky R. Detection of postnatal depression: development of the 10-item Edinburgh Postnatal Depression Scale. Br J Psychiatry. 1987;150:782–786. May be copied freely provided the authors, title and source are cited.